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Am Heiligabend( 24.12) mussen traditionell sieben oder neun vegetarische Gerichte auf den Tisch gebracht werden,sie szmbolisieren die Hoffnung, der Tisch moge im nechsten Jahr ebenso reichlich gedeckt sein.Wichtig ist auch das selbstgebackene Brot mir einer Munze drin.Der alteste Mann des Hausesbricht das Brot auf und verteilt es.Wer die Munze findet soll das grosste Gluck im kommenden Jahr haben.Damit ist auch das Ende der Fastenzeit eingeleitet. Noch heute werden auf den Dorfern Schweine geschlachtet, was mit einem grossen Fest verbunden ist.
Am Neujahrsmorgen(01.01) schlagen die kleinen Kinder mit survakniza – das sind Ruten der Kornelkirsche, deren Enden geflochten mit Munzen ,Geback,Maiskolben, getrocknetem Obst, bunten Schleifen geschmuckt sind – ihren Eltern und anderen im Hause auf den Rucken und eim frisches, frohes Jahr wunschen.Dieser tzpische Neujahrsbrauch wurde fruher von Knaben bis 16 Jahre praktiziert. Sie gingen im Dorf in kleinen Gruppen von Haus zu Haus, klopften an die Turen, sagten ihre Gluckwunsche , sangen Neujahrslieder und erhielten dafur Geschenke, wie z. B. Getrocknetes Obst, Nusse und Geback.
Diese Festtradition nennt sich Survakane. Survakane ist eines jener zahlreichen Feste ,die dam johrlichen Rythmus der Natur folgen und dem christlichen Kalender entsprechen.
Wie bei den meisten Festen zeigt sich hier eine eigenartige Mischung aus heidnischen, christlichen und modernen Elementen.
Am 6.Januar dem Jordanstag,meist die kalteste Zeit des Jahres, wird ein grosses Kreuz in das eiskalte Wasser eines Flusses geworfen.Es ist Aufgabe der Manner, es wieder herauszuholen. Ein Spektakel , das mit viel Aufregung, Rufen und selbstverstandlich auch
Trinken und Tanzen verbunden ist.
Der 14. Februar, Trifon Saresan, ist der Tag des Weines und der Weinbauern. Man geht in den Weinberg und beschneidet den Wein: Relikte des alten Doinysos-Kultes haben sich hier erhalten.
Am 1. Marz schenkt man allen Freunden und Bekannten die sogenannten Marteniza.
Sie bestehen aus einem weissen und einem roten Fadenbundel, dazu konnen auch kleine Glas? und Plastikanhanger kommen. Die Marteniza gehen auf alte heidnische Traditionen zuruck, man tragt sie fur Gluck und Gesundheit im beginnenden Fruhjahr.
Man la?t sie entweder bis zum ersten bluhenden Busch an der Jacke haften.Dann wird die Marteniza an einen Baum gehangt.
Am Palmsonntag wird Zwetniza gefeiert. Zwete bedeutet im Bulgarischen Blume, und der Tag ist allen gewidmet, die einen Blumennamen tragen: Margarita, Zwetko, Rosa. Das ist ein Brauch fur junge Madchen, die Kranze aus Palmwiden tragen.Der Brauch umfasst zahlreiche Szmbole, dramatische und poetische Elemente. Die Madchen tanzen und singen Laraslieder, in denen der Wunsch nach Fruchtbarkeit der Acker und nach einem Liebsten zum Ausdruckt gebracht wurde. An diesem Tag werden auch Karnevalumzuge veranstaltet.Damit sind Verkeidung , verschiedene Attraktionen, Spiele, Tanze und Lieder verbunden.
Von den zahlreichen Sommerbrauchen, die im wesentlichen der Regenbeschworung dienen (z.B.peperuda, german) , sind heute nur noch wenige Elemente erhalten geblieben.

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